Service / 2013

Henning Wossidlo, Markus Ebel-Waldmann, Ferdinand Heide

Bild: Paul Müller

Henning Wossidlo

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Ferdinand Heide und Markus Ebel-Waldmann

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Architekturmodell

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Auditorium

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Ferdinand Heide

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IHK-Tourismusforum / Architekt Heide stellt neues Raumkonzept vor / Modernste Umsetzung und Nutzung belebt den Wirtschaftsstandort Wiesbaden neu

»Kongress- und Veranstaltungsstandort Wiesbaden geht mit Neubau der Rhein-Main-Hallen wieder in Führung«

Fest steht: Die Rhein-Main-Hallen sind elementarer Bestandteil des Kongress- und Veranstaltungsstandortes Wiesbaden. Im Laufe der Jahre hat sich der belebte Standort zu einer der anerkannt besten Orte bedeutender Kongresse und Tagungen wie auch publikumsträchtiger Ausstellungen und Musikveranstaltungen entwickelt. »Mit den neuen Rhein-Main-Hallen möchten wir einen Führungsanspruch erheben« betonte Henning Wossidlo, Sprecher der TriWiCon, beim heutigen IHK-Tourismusforum. Deshalb stelle das Bauprojekt der Rhein-Main-Hallen einen bedeutenden Wirtschaftsmotor für Stadt und Region dar: Mit nachhaltiger Architektur, modernster Umsetzung und Nutzungskonzeption werde sich der Neubau auch positiv auf die Umsätze der Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel auswirken.

Im IHK-Tourismusforum haben die Projektverantwortlichen die zu erwartenden Strahlungseffekte auf den Tourismus mit Fakten rund um die Projektplanung Rhein-Main-Hallen 2018 begründet. Ferdinand Heide, dessen Büro im Architekturwettbewerb nach Auffassung des Vergabegremiums das beste Gesamtkonzept abgegeben hat, stellte erstmalig das innovative Raum- und Funktionskonzept der neuen Rhein-Main-Hallen vor. Der Frankfurter Architekt erklärt: »Der Neubau wird nach den neuesten Umweltleitlinien konzipiert. Hohe Zertifizierungen nach dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) werden zur optimalen Vermarktung beitragen.« So will er mit einer einzigartigen Architektur und einem Höchstmaß an Funktionalität und Flexibilität ein regional und national führendes Veranstaltungszentrum der MICE-Branche (Messe, Incentive, Congress, Event) ins Leben rufen.

Markus Ebel-Waldmann, Geschäftsführer der Rhein-Main-Hallen GmbH, zeigte sich überzeugt: »Mit dem Neubau der Rhein-Main-Hallen als modernstes Kongress- und Verwaltungszentrum Deutschlands werden wir in Qualität, Funktionalität und Service in Führung gehen.« Entsprechend dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden werden die nicht mehr zeitgemäßen Hallen planmäßig in den Sommermonaten 2014 abgerissen und am bisherigen Standort nach den Erfordernissen des Denkmalschutzes mit Baubeginn am 1. Januar 2015 neu errichtet. Dabei werde der Neubau der Rhein-Main-Hallen so organisiert, dass für Anwohner, Partner und Kunden individuelle Lösungskonzepte in der Übergangszeit entwickelt werden. Wie dies aussehen kann, erläuterte Wossidlo: Während der Bauphase sei unter anderem geplant, das Bestandsgeschäft ins Messe-Center Wallau und in das Schwesterunternehmen Kurhaus Wiesbaden, mit vielen weiteren interessanten Standorten zu überführen. Daneben werden neue Kunden auch für den Standort Wallau akquiriert. Mit einer klaren Fokussierung auf Qualitätsführerschaft wollen die neuen Rhein-Main-Hallen künftig eine eigene Inhouse-Agentur für Kongresse anbieten. Zusätzlich sieht das neue Nutzungskonzept eine Verbreiterung der Veranstalterbasis um internationale Klientel und exklusive Veranstaltungsformate im Premium-Segment vor. Über alle Planungs- und Bauphasen hinweg sollen die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener umfassend informiert werden. Ebel-Waldmann verspricht: »Wir werden alle Maßnahmen transparent kommunizieren und vielfältige Möglichkeiten anbieten, sich zu beteiligen, gemeinsam in diesem Projekt eine Erfolgsgeschichte für Wiesbaden zu schreiben.«

Hintergrundinformation zu Zielen und Fakten des Neubaus der Rhein-Main-Hallen:

Am 6. September 2012 hat die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung über den Abriss und Neubau der Rhein-Main-Hallen entschieden. Ziel ist es, die jetzigen Rhein-Main-Hallen durch ein modernes, funktionales und energieeffizientes Neubaukonzept zu ersetzen. Damit einhergehen wird eine stärkere Positionierung der Rhein-Main-Hallen als Ausstellungs- und Kongress-Standort. In der Planungsphase für den Neubau, so der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, soll die Wiesbadener Bevölkerung in die Entscheidungen mit einbezogen werden. Folgende Fakten rund um die neuen Rhein-Main-Hallen stehen bereits fest:

  • Das neue Veranstaltungszentrum soll Platz für bis zu 10.000 Personen bieten – verteilt auf verschiedene Hallen inklusive einer integrierten Multifunktionshalle mit bis zu 5.000 Plätzen. Ebenso sind Service-Räume angedacht.
  • Zwei oder drei Publikumseingänge sollen einen störungsfreien Parallelbetrieb gewährleisten.
  • Es ist ein neues Hauptfoyer mit 2.000 Quadratmetern angedacht mit einem repräsentativen Vorplatz.
  • Eine zweigeschossige Tiefgarage mit 1.000 Stellplätzen soll entstehen.
  • Das Baugrundstück ist maximal 25.000 Quadratmeter groß.
  • Der Baubeginn ist  am 1. Januar 2015; ab 30. Juni 2014 erfolgt die »Niederlegung« des Gebäudes.
  • Die Baurealisierung erfolgt im Zeitraum 2015 bis Ende 2017.

 

Hintergrundinformationen Architekturbüro Ferdinand Heide:

Mit der Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung vom 4.7.2013 erhielt Ferdinand Heide den Zuschlag im Vergabeverfahren um das Architekturkonzept des Neubaus der Rhein-Main-Hallen. Das Frankfurter Architekturbüro Ferdinand Heide BDA war am 12. März 2013 durch das Preisgericht des Architekturwettbewerbs  zum Neubau der Rhein-Main-Hallen mit dem vierten Preis ausgezeichnet worden.

Bei dem Architekturbüro Heide handelt es sich um einen erfahrenen und renommierten Generalisten seines Faches mit Sitz in Frankfurt und Berlin. Das Büro erbringt  seit 1991 Planungsleistungen überregional auf den Gebieten der Objektplanung (Entwurf, Ausführungsplanung, Bauüberwachung bei Neubauten, Umbauten, Innenausbau, Freiflächengestaltung) und des Städtebaus (Entwurf, Bauleitplanung, Gutachten). Die Bandbreite seiner Arbeiten erstreckt sich von der Gestaltung eines Möbelstücks über den Entwurf eines Hauses bis zum städtebaulichen Rahmenplan.

Projektbeispiele:

  • Hörsaal- und Medienzentrum in Darmstadt
  • Allianz-Haus an der Hauptwache Frankfurt am Main
  • Neue Main-Brücke Ost
  • Institutsgebäude Universität Regensburg

Auszeichnungen des Architekturbüros Heide:

  • Deutscher Architekturpreis Beton (Anerkennung, 1995)
  • Velux Design Preis (Preisträger, 1995)
  • Haus des Jahres 95, Schöner Wohnen (Anerkennung, 1995)
  • Hans Schäfers Preis / BDA Berlin (Lobende Erwähnung, 1996)
  • Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Hessen (Preisträger, 1996)
  • Martin-Elsaesser- Plakette (Anerkennung, 1998)
  • Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Hessen (Preisträger, 1999)
  • Deutscher Architekturpreis Beton (Anerkennung, 2000)
  • Martin-Elsaesser- Plakette (Auszeichnung, 2002)
  • Mies van der Rohe Award (Nominierung, 2004)
  • Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Hessen (Preisträger, 2005)
  • Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Brandenburg (Preisträger, 2005)