Service / 2017

Die Solarstromanlage auf dem Dach der Halle 1 sorgt nicht nur für prima Klima und steigert die Lebensqualität vor Ort. Die Investition in Nachhaltigkeit macht sich gleich doppelt bezahlt. Denn Veranstalter fokussieren den Umwelt- und Klimaschutz immer mehr: Der Bedarf an nachhaltigen Häusern wie das RMCC war nie größer. Mit dem DGNB-Vorzertifikat in Platin, dem höchsten Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V., liegt das RMCC schon heute weltweit sogar an der Spitze.

Aktuelle Fotodokumentation. Sonnenstrom vom RMCC-Dach: Die Anlage steht!

Die Arbeiten auf der Großbaustelle gehen weiter voran. Erste Bauabnahmen, präzise getaktete Besprechungen und paralleles Arbeiten der Gewerke sorgen für höchste Effizienz. Alles läuft! So ist auf dem Dach der Halle 1 bereits die 600 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung montiert. Rund 120 Tonnen klimaschädliches Kohlenstoffdioxid wird sie jährlich einsparen und damit zum Leuchtturmprojekt für den Klimaschutz in Wiesbaden. Zwei Etagen tiefer wird aktuell das System für die innovative Teleskoptribüne montiert. Sie kann multifunktional genutzt werden und ist leicht bedienbar.

Während in der Halle 2 unter anderem im großen Saal der Estrich und in den Break-outs der Naturstein Jura verlegt werden, fällt das Gerüst in der Halle 1 Stück um Stück. Ein Drittel ist bereits abgebaut. In Kürze wird auch hier, in der großen Halle 1, der Bodenbelag aufgebracht. Und der Blick von der Rheinbahnstraße zeigt: Die Außenfassade ist nahezu komplett verkleidet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei unserer aktuellen Fotodokumentation, die Sie durch die beiden Hallen des neuen modernen RMCC führt.

Einbau der Tribünenmechanik, die bis zu 1,80 Meter hochgefahren werden kann: Das Unterflur- und Handhabungssystem unterstützt den schnellen Auf- und Abbau der Tribüne, die aus sieben Elementen mit jeweils 45 Sitzreihen besteht. Mit dieser Technik können im Handumdrehen Sitzplätze für verschiedene Szenarien geschaffen werden.

Die große Halle 1 wird komplett ausgerüstet. Dort, wo das Gerüst noch steht, laufen parallel die Reinigungsarbeiten an den bereits montierten Lampen und Lautsprechern im Deckenbereich. Auch die weißen Stahlträger werden abgesaugt. Denn: So eine gute Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder.

Die Andienung an der Rheinbahnstraße zeigt einen Wechsel des Natursteins Travertin in Abstimmung mit hellen Fertigteilen. Das erste Zugangstor für die Lieferanten ist bereits eingebaut.

Saal im ersten Obergeschoss, Mittelbau der Halle 1, mit Blick in Richtung Adelheidstraße und Rheinbahnstraße. Die Wandkonstruktion ist angebracht, der Estrich ist verlegt – in Kürze wird die Abhangdecke beziehungsweise Akustikdecke eingebaut.

Hier wird die Regie für die große Halle 1 sein. Die Medienkabel sind schon eingezogen, und auch die Pulte für die Lichttechnik stehen. Nächster Schritt: Die Medienschränke werden aufgestellt, die Kabel eingezogen, und die Unterkonstruktionen erhalten einseitig eine Beblankung.

Mit dem Winkelschleifer werden Abhängungen für die Abhangdecken präzise zugeschnitten.

Bauleiter Peter Würtz verfolgt den Baufortschritt vom Deckengerüst der Halle 1. Die Lüftungsauslässe (im Bild vorne rechts) sind zum Schutz vor möglicher Staubentwicklung mit Folie verschlossen. Auch die Akustikbaffeln sind bis zur Inbetriebnahme entsprechend geschützt.

34 Lichtkuppeln in der Decke sorgen in der großen Halle 1 des Wiesbadener Kongressneubaus für den natürlichen Lichteinfall. Die Oberlichter können bei Bedarf auf- und zugefahren werden. Die Jalousien zum Verdunkeln (links im Bild) sind bereits eingebaut.

Solange das Gerüst in der Halle 1 steht, ist diese einmalige Perspektive von oben möglich: Blick auf den Standort der Teleskoptribüne.

Die Montage einer Unterkonstruktion für eine Sichtschutzwand an der Front des Daches zur Friedrich-Ebert-Allee ist erfolgt.

Sicherungsbügel einrasten und los: Mehrere Transportbühnen und Materialaufzüge sind auf der Großbaustelle im Einsatz. Mit ihnen sind unter anderem die Akustikbaffeln mit einer Länge von bis zu vier Metern und rund 60 Kilogramm Gewicht bewegt worden.

Saal 2 in der Halle 2: Das Einbringen des Ausgleichsestriches zwischen die Bodenkanälen ist Handarbeit. Wenn er ausgetrocknet ist, kommt die zweite Estrichtschicht und anschließend der Bodenbelag.

Brandschutzplatten werden auf die Metallschienen der Türrahmen aufgebracht, damit sie bei Feuer geschützt sind und sich nicht verbiegen.

Für eine edle und hochwertige Anmutung sorgt der Naturstein Jura, der in den Break-outs im Obergeschoss der Halle 2 verlegt wird.

Hochwertige Mosaikfliesen im dunklen Farbton setzen im sanitären Bereich dekorative Akzente.