Dialog / Fragen, Antworten, Meinungen

Ihre Fragen, Meinungen – unsere Antworten

Während der gesamten Planungs- und Bauphase haben Sie Gelegenheit, sich mit dem Prozess auseinanderzusetzen und Beiträge aktiv einzubringen. Alle von Ihnen gestellten Fragen und Kommentare finden Sie hier. Haben Sie darüber hinaus weiteren Informationsbedarf: Sprechen Sie uns einfach an!

Übrigens: Die FAQ werden von uns ständig aktualisiert und um neue, häufig gestellte Fragen ergänzt.

Allgemeines


»Sind die Fahrstühle im/am öffentlichen Durchgang immer geöffnet?«

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Frage: »Sind die Fahrstühle im/am öffentlichen Durchgang immer geöffnet?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Ja, es handelt sich um einen permanenten öffentlichen Durchgang.


»Wird es eine Busverbindung vom Hauptbahnhof zu den Rhein-Main-Hallen geben?«

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Frage: »Wird es eine Busverbindung vom Hauptbahnhof zu den Rhein-Main-Hallen geben?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Es gibt durch den öffentlichen Durchgang eine gute Verbindung zur Bushaltestelle »Rhein-Main-Hallen«.


»Sind Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach geplant?«

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Frage: »Sind Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach geplant?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Dies muss im Energiekonzept noch abgewägt werden.


»Fallen Anwohnerparkplätze in der Kronprinzenstraße weg?«

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Frage: »Fallen Anwohnerparkplätze in der Kronprinzenstraße weg?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Dies ist nicht der Fall.


»Was passiert mit dem zur Zeit in der Rhein-Main-Halle vorhandenen Equipment?«

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Frage: »Was passiert mit dem zur Zeit in der Rhein-Main-Halle vorhandenen Equipment?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Was noch brauchbar ist, wird teilweise zur Refinanzierung benutzt und/oder an Schulen etc. abgegeben. Es wird dann öffentlich bekannt gegeben.


»Wo kommen die Busse an und wo können die Menschen aussteigen?«

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Frage: »Wo kommen die Busse an und wo können die Menschen aussteigen?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Der Abstand des neuen Gebäudes von der Friedrich-Ebert-Anlage und auch von der Rheinbahnstraße ist deutlich größer als der Abstand des alten Gebäudes. Daher haben wir hier auch eine unglaubliche Abwicklungslänge. Das eröffnet uns zwei Möglichkeiten: Erstens könnten die Busse sehr gut hintereinander halten, die Leute könnten aussteigen und auf das Gebäude zulaufen. Die Dimensionen dieser Vorfahrt bietet aber auch eine zweite Möglichkeit: Man kann auf der Vorfahrt im Kreis fahren, fährt unter das Vordach und wieder hinaus. Das sind ganz andere Dimensionen als vorher, und so können Busse, Taxen und all diese Fahrbewegungen gut aufgenommen werden. Die leeren Busse bleiben hier auch nicht dauerhaft stehen. Sie werden in die Friedrich-Ebert-Allee weiterfahren, dann parken und später ihre Gäste wieder abholen.

 


»Gibt es durch den verstärkten ÖPNV ein höheres Verkehrsaufkommen?«

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Frage: »Gibt es durch den verstärkten ÖPNV ein höheres Verkehrsaufkommen?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Insgesamt steigt die Nachfrage an Radverkehr, an Rad- und Autosharingsystemen. Gleichzeitig steigt die Fahrgastzahl im ÖPNV. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Fahrgastzahl von 50 auf 52 Millionen gesteigert. Diese Nachfrage wird weiter wachsen. Das betrifft allerdings den ganz normalen Linienverkehr, der die entsprechenden Haltestellen andient. Dort überprüfen wir bereits, welche anderen Kapazitäten wir nutzen können, wie beispielsweise die Stadtbahn. Man kann auch über längere Busse nachdenken. Was nun zusätzlich an Veranstaltungsverkehr, das heißt also Sonderverkehr, Gelegenheitsverkehr, angedient wird, läuft nicht über die Haltestellen. Darüber hinaus haben wir überregional den Vorteil, dass man fußläufig vom Hauptbahnhof die Rhein-Main-Halle erreichen kann.

 


»Zu gerne würde ich eine der Fassadenkacheln haben, die demnächst wahrscheinlich heruntergerissen werden...«

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Frage: »Ich komme fast täglich an der (Rück)Baustelle der Hallen vorbei und habe seit dem Beginn der Abrissarbeiten einen heimlichen Wunsch (den ich hiermit jetzt »veröffentliche«): zu gerne würde ich eine der Fassadenkacheln haben, die demnächst wahrscheinlich heruntergerissen werden oder beim Einreißen mittels schwerem Gerät vielleicht endgültig verbeult/zerstört werden und damit schrottreif sind. Da man logischerweise keinen Zutritt zum Gelände hat, kann man nicht einfach da reinlaufen und den ersten Abrisswerker fragen, ob er mal 'ne Kachel beiseite stellen könnte. Aber wer weiß: Vielleicht gibt es auch einen weiteren Verwendungszweck. So manche Fassadenkachel macht »posthum« noch Karriere, so wie die vom berühmten Architekten Egon Eiermann: http://de.wikipedia.org/wiki/Hortenkachel (gerne auch immer wieder mal bei ebay gehandelt). Wenn Sie mich jetzt noch nicht für verrückt erklärt haben und mir am Ende sagen könnten, ob mein Wunsch vielleicht Realität werden könnte, dann geben Sie mir doch eine kurzen Wink. Vielleicht gibt es ein Abrissdatum der Rheinstrassen-Fassade, die, wie ich las, als Lärmschutz bis zuletzt stehen bleiben soll.«

Frage über Feedbackformular am 5.2.2015

Antwort: Es freut uns sehr, dass Sie sich so sehr für unsere Baustelle und das Neubauprojekt interessieren. Natürlich unterstützen wir Sie sehr gerne dabei, damit Ihr Wunsch womöglich zur Realität werden kann. Direkt nach Ihrer Anfrage von heute Morgen haben wir mit dem verantwortlichen Bau- und Projektteam des Neubaus der Rhein-Main-Hallen Kontakt aufgenommen. Aktuell befindet sich Ihre Anfrage noch in der Klärung und wir werden Ihnen sofort Bescheid geben, wenn wir Neues wissen. Bis dahin wünschen wir Ihnen auch weiterhin schöne Ein- und Ausblicke bei Ihrem täglichen Spaziergang entlang der Baustelle der Hallen.

 


»Ist es vorgesehen bzw. möglich, dass sich Wiesbadener Firmen (Bauproduktehersteller, Baufirmen, Verarbeiter, etc.) mit Ihrem (technischen) Know-how aktiv in den Planungs- und/oder Bauprozess einbringen können? Nicht erst im Zuge der Ausschreibung der einzelnen Gewerke.«

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Frage: »Ist es vorgesehen bzw. möglich, dass sich Wiesbadener Firmen (Bauproduktehersteller, Baufirmen, Verarbeiter, etc.) mit Ihrem (technischen) Know-how aktiv in den Planungs- und/oder Bauprozess einbringen können? Nicht erst im Zuge der Ausschreibung der einzelnen Gewerke.«

Frage über Feedbackformular am 03.03.2015

 

Antwort:  Das Neubauprojekt ist als kommunales Investitionsprojekt der Landeshauptstadt Wiesbaden an eine öffentliche, produktneutrale Ausschreibung gebunden. Aus dieser sind der Architekt und die Fachplaner hervorgegangen, die ausschließlich die Planung und den Bauprozess der neuen Rhein-Main-Hallen begleiten. Vor diesem Hintergrund werden Hersteller grundsätzlich nicht in diesen Prozess einbezogen – unabhängig vom Standort des Herstellers.



»Was ist im Rahmen des Neubaus mit dem von A. Herbert gestifteten Dianabrunnen geschehen?«

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Frage: Was ist im Rahmen des Neubaus mit dem von A. Herbert gestifteten Dianabrunnen geschehen?

Frage über Feedbackformular am 31.01.2017

Antwort: Ihre Nachfrage habe ich mit Interesse gelesen. Auf dem Gelände vor den alten Rhein-Main-Hallen stand bis zu deren Abriss eine Diana-Statue an einem betonierten Becken. Diese Statue hatte keine Verbindung zu der von dem Apotheker Herbert gestifteten Anlage in die ein Wasserbecken integriert ist und neben dem Grundstück des neuen RheinMain CongressCenter liegt. Die Diana-Statue wurde dem zuständigen Grünflächenamt der Stadt übergeben und nach unserem Kenntnisstand denkt man derzeit über deren Aufstellung an einem hierfür geeigneten Standort nach.

Architektur


»In welcher Form wird an die Historie des Standortes erinnert?«

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Frage: »Herr Heide hat auf der Informationsveranstaltung am 27.02.14 ausgeführt, dass es für ihn zentral sei, den Städtebau aus dem Genius loci zu entwickeln. Zum Genius loci des Standorts der Rhein-Main-Hallen gehört zweifelsohne die Tatsache, dass sich dort Bahnhöfe befunden haben. An einen dieser Bahnhöfe erinnert noch die Rheinbahnstraße. Ist es deshalb beabsichtigt, bei der Gestaltung der Außenanlagen an diesen Sachverhalt zu erinnern, beispielweise durch eine kurze Schienenstrecke. Durch ein Modell der Bahnhöfe oder durch Fotos? Mit meiner Frage greife ich eine Anregung von Dr. Thomas Weichel von der Stabsstelle Weltkulturerbe auf. Ich hoffe nicht, dass wie sonst in Wiesbaden schlechte Tradition, sorglos mit der Geschichte der Stadt umgegangen wird.«

Frage über Feedbackformular am 10.03.2014

 

Antwort: Die Projektleitung hatte die Anregungen von Dr. Thomas Weichel bereits an Herrn Heide weitergegeben, der zugesagt hatte, sie in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Wir werden Ihre obenstehenden Hinweise ebenfalls an das Architekturbüro Heide weiterleiten und im weiteren Verlauf der Planung an den Sachverhalt erinnern.


»Glauben Sie, dass der Zustand am Tage der Einweihung für die nächsten Jahrzehnte keine Erweiterung erforderlich macht?«

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Frage: »Auf der Informationsveranstaltung am 27.02.14 wurde die Notwendigkeit einer Erweiterung der Halle bestritten, da alles sehr flexibel sei. Glauben Sie tatsächlich, dass auf alle Veränderungen in den Geschäftsfeldern, die heute noch gar nicht bekannt sein können, im Rahmen des nach Einweihung bestehenden Baukörpers reagiert werden kann, das heißt, dass der Zustand am Tage der Einweihung für die nächsten Jahrzehnte keine Erweiterung erforderlich macht? Widerspricht dies nicht allen historischen Erfahrungen mit dem Lebenszyklus von entsprechenden Gebäuden? Ist nicht die Nutzung von Gebäuden ein sozialer Prozess mit eigener Dynamik und durchaus offenem Ausgang?«

Frage über Feedbackformular am 10.03.2014

 

Antwort: Wie Sie bereits in Ihrer Frage richtig erwähnt haben, ist das Konzept der Rhein-Main-Hallen sehr flexibel gestaltet. Dies trifft vor allem auf die Raumaufteilung zu, die je nach Veranstaltungsart und Teilnehmerzahl angepasst werden kann. Ebenso beinhaltet es sehr flexible Technik- und Innenausstattung, so dass zum heutigen Standpunkt aus keine Erweiterungsnotwendigkeit gegeben ist. Anspruchsveränderungen in ferner Zukunft können selbstverständlich nicht prognostiziert werden. Gerade deshalb ist die jetzige Planung so flexibel wie möglich gehalten. Allerdings ist eine Flächenausweitung auf dem Grundstück der Rhein-Main-Hallen nicht mehr möglich.


»Gibt es Überlegungen für eine begehbare Dachlandschaft mit Gastronomie?«

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Frage: »Gibt es Überlegungen für eine begehbare Dachlandschaft mit Gastronomie? In der Informationsveranstaltung wurde mehrfach auf die besondere Tragfähigkeit der Dachkonstruktion verwiesen, die damit kein Hindernis darstellen dürfte. Wäre nicht eine für Besucher und für Gäste offene Dachlandschaft ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Halle? Wäre es nicht ein immenser Nutzen für die Bevölkerung? Wäre diese Dachlandschaft nicht ein ähnlicher Anziehungspunkt wie das Kurhaus und der Neroberg? Würden nicht die zusätzlichen Kosten aufgewogen durch den zusätzlichen Nutzen? Wären der Nutzen nicht ein weiterer Faktor der ‚Umwegrentabilität‘, die Herr Bendel ins Spiel gebracht hat. Als Referenzprojekt empfehle ich Ihnen die Oper in Oslo mit ihrem begehbaren Dach. Ich hoffe, ich habe Ihnen mit meinen an Sie eingereichten Fragen nicht zu viel Arbeit gemacht. Wie Sie aber sehen, habe ich Ihr Angebot zur Information sehr ernst genommen und werde es auch weiterhin tun.«

Frage über Feedbackformular vom 10.03.2014

 

Antwort: Die Idee eines begehbaren Daches hat Ihren Reiz und ist sehr interessant. Allerdings ist eine solche Idee weder im Entwurf des Architekten noch durch die Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung geplant. Gleichwohl können wir Ihnen sagen, dass es im Obergeschoss der neuen Rhein-Main-Hallen diverse Terrassenbereiche geben wird. Die Zugänglichkeit für die Bevölkerung zu diesen offenen Bereichen wird im Rahmen der Entwurfsplanung geprüft werden.


»Wie sind die korrekten Höhen der einzelnen Hallen?«

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Frage: »Wie sind die korrekten Höhen der einzelnen Hallen?«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: Insgesamt betrachtet gibt es bei den neuen Rhein-Main-Hallen drei Höhen: 12,5 Meter Sockelvolumen, woraus die Halle 1 mit einer lichten Höhe von 15 Metern (das ist etwa fünfeinhalb Meter höher als die heutigen Rhein-Main-Hallen) tritt. Die Halle 2 im Erdgeschoss ist sechs Meter hoch und hat ein höheres Tragwerk dazwischen sowie darüberliegend Säle mit einer Höhe von sechs Metern. Von außen entspricht sie mit einer Höhe von 20 Metern der Höhe des Museums Wiesbaden auf der anderen Seiten. Die neuen Rhein-Main-Hallen sind damit nicht höher als das Museum.


»Welche Baumaterialien werden beim Neubau der Rhein-Main-Hallen genutzt werden?«

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Frage: »Welche Baumaterialien werden beim Neubau der Rhein-Main-Hallen genutzt werden? Ich hoffe doch nicht, dass solche wie in der Fußgängerzone Wiesbaden zum Einsatz kommen.«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: Da es auch in diesem Punkt eine öffentliche Ausschreibung geben wird, kann der Architekt lediglich eine Richtung vorgeben. Und in Bezug auf die eingesetzten Baumaterialien kann ich mir (d. i. Ferdinand Heide) zum Beispiel Naturstein vorstellen. Entscheidend wird in jedem Fall die Qualität sein.


»Wie werden Probleme hinsichtlich der großen Glasflächen aufgefangen?«

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Frage: »Eine große Glasfassade hat oftmal das Problem, das Vögel dagegen fliegen. Außerdem birgen die Glasflächen für den Besucher die Gefahr von Zugluft. Wie werden diese Probleme aufgefangen?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Im Bereich der Kolonaden hat man aufgrund der Lichtverhältnisse keine Gefahr für Vögel. Auf der Südseite ist das Problen bekannt, an einer Lösung wird derzeit gearbeitet. Die Scheiben sind 3-fach-verglast und daher sehr dick. So entsteht keine Zugluft. Es gibt hier sehr hohe Vorgaben von der Stadt. Außerdem verfügt die Halle über eine hervorragende Lüftungsanlage.


»Kann man die strenge Symmetrie mit 45 Prozent-Streben auflockern?«

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Frage: »Kann man die strenge Symmetrie mit 45 Prozent-Streben auflockern?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Die Kolonnaden leben von gleicher Reihung und gleichen Schatten, die Ruhe ausstrahlen. Wir wollen mit einfachen Mitteln Ausdruck schaffen, spielerische Elemente, wie Löcher im Dach der Kolonnaden, sorgen für ein Licht-Schatten-Spiel.


»Was wird für den Lärmsschutz bei Veranstaltungen getan.«

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Frage: »Was wird für den Lärmsschutz bei Veranstaltungen getan?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Die RMH sind durch die architektonische Beschaffenheit mit einem größmöchtliche Schallschutz ausgestattet. Es wurde ein Schallschutzgutachten ausgearbeitet, dessen Ergbnisse maßgeblich waren.


»Ist eine Begrünung der Dächer möglich?«

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Frage: »Ist eine Begrünung der Dächer möglich?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Die Dachflächen, die einsehbar sind, werden begrünt werden. Das große Dach ist aufgrund der Traglast nicht begrünbar.


»Wie ist der Sonnenschutz geregelt?«

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Frage: »Wie ist der Sonnenschutz geregelt?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Die Kolonnaden bieten einen hohen Sonnenschutz. Dort, wo sie unterbrochen sind, wird teilweise außenliegender Sonnenschutz angebracht, wobei nicht an allen Flächen Sonnenschutz nötig ist, zum Beispiel im Foyer.


»Bleiben die Kolonnaden-Säulen rechteckig?«

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Frage: »Bleiben die Kolonnaden-Säulen rechteckig?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Dies ist noch nicht abschließend geklärt, die Tendenz geht aber zu rechteckigen Formen.


»Wird es Treppengeländer geben?«

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Frage: »Das Gebäude, das dort entsteht, hat wunderschöne Treppen innen und außen. Doch ich sehe nirgends Treppengeländer, weder auf der Seite noch in der Mitte. Auch bei dem Übergang zur Adelheidstraße sehe ich kein Geländer. Wird es Treppengeländer geben?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger 

 

Antwort: Ja, aber die hier vorgestellten Perspektiven der Ansichten bilden noch nicht eins zu eins die Realität ab. Das heißt, dort sind kleinere Teilaspekte, wie Geländer, sehr zurückgenommen oder gar nicht gezeichnet. Die Treppen werden selbstverständlich Geländer haben. Gleichzeitig haben wir für die Barrierefreiheit im Inneren des Hauses eine Vielzahl von Aufzügen. Und zwar nicht nur zentral, sondern ganz bewusst auch dezentral, weil in diesem Haus die Länge ein sehr wichtiges Kriterium ist. Was würde eine zentrale Aufzugsanlage nützen, wenn große horizontale Strecken zu überwinden sind? Das Thema der Barrierefreiheit wurde explizit mit dem Amt abgestimmt und so wird alles unternommen, was dem Standard entspricht. Wir sind darüber hinaus sehr gut beraten mit einem Planer, der solche Aspekte besonders in den Vordergrund stellt.


 »Wie wird das Leitsystem innerhalb der Halle aussehen?«

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Frage: »Wie wird das Leitsystem innerhalb der Halle aussehen?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Das ist ein äußerst wichtiges Thema. Das Gebäude selbst fungiert bereits als Leitsystem. Das zentrale Foyer und die beiden Wandelgänge, die von dem Foyer abgehen, sind sehr gut für die Orientierung im Haus geeignet. Wir haben zudem wenige Ebenen. Für die Orientierung zu den Veranstaltungen wird es zwei Medien geben: zunächst die direkte Information über die Veranstaltung an der Tür des Raumes selbst in Form von großen digitalen Anzeigen. Dieses System wird dann unterstützt durch ein großformatiges Anzeigesystem in den zentralen Bereichen. In den Foyerzonen wird man bereits in die Teilbereiche geführt, hat aber dennoch einen Überblick über das Gesamtprogramm und kann sich auf diese Art sehr gut orientieren.

Baubeginn


»Was ist unter dem Fachbegriff »Verbauarbeiten« zu verstehen?«

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Frage: »Was ist unter dem Fachbegriff »Verbauarbeiten« zu verstehen?«

Frage vom 05.02.2015, Informationsveranstaltung für Anwohner und Anrainer, Interessengemeinschaft Wilhelmstraße & Quellenviertel e. V., Ortsbeirat Mitte

 

Antwort: Zunächst einmal ist festzustellen, dass das Baufeld größer ist als die später darauf errichteten neuen Rhein-Main-Hallen. Vor diesem Hintergrund muss die Baugrube durch den Verbau eingegrenzt werden: Denn
in der Adelheidstraße verläuft ein Kanal, der geschützt werden muss.
Im südlichen Bereich haben wir keinen Verbau, da wir dort eine Verböschung haben, bei der wir nichts in die Erde einbringen müssen.


»Beim Platz der deutschen Einheit wurde sich immer wieder über den Einsatz der Kreissägen ab 6 Uhr morgens beschwert. Gehören die Kreissägen zu den lärmverursachenden Maschinen auf der Baustelle der Rhein-Main-Hallen?«

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Frage: »Beim Platz der deutschen Einheit wurde sich immer wieder über den Einsatz der Kreissägen ab 6 Uhr morgens beschwert. Gehören die Kreissägen zu den lärmverursachenden Maschinen auf der Baustelle der Rhein-Main-Hallen?«

Frage vom 05.02.2015, Informationsveranstaltung für Anwohner und Anrainer, Interessengemeinschaft Wilhelmstraße & Quellenviertel e. V., Ortsbeirat Mitte

 

Antwort: Ja, auch auf unserer Baustelle werden Kreissägen eingesetzt. Wir beginnen allerdings erst um sieben Uhr morgens. Zusätzlich komprimieren wir den Einsatz und arbeiten zügig, damit sich die Arbeiten nicht so lange hinziehen.


»Ist es richtig, dass wir die größte Lärmbelästigung haben, wenn die Verdrängungspfähle eingebracht werden?«

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Frage: »Ist es richtig, dass wir die größte Lärmbelästigung haben, wenn die Verdrängungspfähle eingebracht werden?«

Frage vom 05.02.2015, Informationsveranstaltung für Anwohner und Anrainer, Interessengemeinschaft Wilhelmstraße & Quellenviertel e. V., Ortsbeirat Mitte

 

Antwort: Diese Arbeit ist eine Bodenverbesserungsmaßnahme, die zeitintensiv sein kann. Wir haben uns allerdings bewusst für eine Methode entschieden, die weniger lärmintensiv ist. Die Arbeiten werden etwa von Mitte Mai bis Ende Juli 2015 stattfinden, also zu einem Zeitpunkt, wenn die Rohbaufirma auf der Baustelle ist.

Baustellenplanung


»Wie wird der Lärm- und Staubschutz der Kinder in der Kita sichergestellt?«

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 Frage: »Wie wird der Lärm- und Staubschutz der Kinder in der Kita sichergestellt?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Im Abrisskonzept ist eine festinstallierte Wand gegen Staub und Lärm vorgesehen.


»Ist bei dem Abriss an der Kita eine mobile oder eine feste Schallschutzwand geplant?»

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Frage: »Ist bei dem Abriss an der Kita eine mobile oder eine feste Schallschutzwand geplant?»

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Im Bereich der Kita ist eine fest installierte Schallschutzwand vorgesehen. Das erfolgt durch aneinandergereihte bzw. aufgesetzte Seecontainer im Bereich der jetzigen Zufahrt. Es wird also nicht nur ein Bereich, sondern die Kita in ihrer kompletten Länge abgeschirmt.


»Was kommt also in Bezug auf Lärm, Schmutz und vielleicht Sicherheit auf die Anwohner zu?«

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Frage: »Ich bin direkte Anwohnerin der Rheinbahnstraße und der Abriss macht mir vor allem wegen des Lärms und Schmutzes große Sorgen. Ich wohne nur sieben Meter von der Rhein-Main-Halle entfernt. Ich habe heute sogar gehört, dass dort gesprengt werden soll. Was kommt also in Bezug auf Lärm, Schmutz und vielleicht Sicherheit auf uns zu?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Die zukünftige Rhein-Main-Halle ist weiter von der Wohnbebauung entfernt, als die alte. Es wird eine mobile Schallschutzwand errichtet, die einerseits den Schalldruck und andererseits auch Staub, Dreck oder Spritzer verhindert. Darüber hinaus haben die Greifzangen der Abbruchgreifer entsprechende Wasserdüsen auf beiden Seiten, wodurch die Staubentwicklung direkt am Ort der Entstehung verhindert wird. Das ist der derzeitige Stand der Technik. Wenn Sie sich Beispielprojekte anschauen, so sehen Sie hier, dass beispielsweise in diesem Gebäude gearbeitet werden konnte, unmittelbar neben den Abbrucharbeiten. Hinsichtlich des Schalldrucks werden sämtliche Vorgaben beziehungsweise Regelungen, die den Schallschutz in Wohngebieten und Ähnliches betreffen, vollständig eingehalten. Die entsprechende Überwachung ist ebenso gewährleistet. Die Schallschutzwand bleibt bis zur Beendigung der Arbeiten erhalten. Der Abriss an dieser Stelle wird erst im Oktober/November beginnen. Nach der ersten und zentralen Phase der Entkernung der Gebäude erfolgt der Rückbau von Süden nach Norden auf der Ostseite. Auf der anderen Seite wird man das gar nicht bemerken, da dort die Gebäude stehen bleiben. Danach wird auch dort unter Verwendung einer mobilen Schallschutzwand von Süden nach Norden zurückgebaut. Dafür werden pro Gebäude nur wenige Tage benötigt; das wirklich Zeitaufwendige ist das Rückführen in den Rohbauzustand. Der Bereich an der Rheinbahnstraße wird in zwei bis drei Wochen komplett entfernt sein. Der hintere Teil auf der Ostseite wird abgebaut, ohne dass die Anwohner auf der Rheinbahnstraße das überhaupt mitbekommen. Natürlich: Baumaßnahmen bringen immer Beeinträchtigungen mit sich. Aber am Ende werden Sie sehen, dass es nicht so schlimm war.

 


 »Wie sind die Arbeitszeiten während des Abrisses?«

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Frage: »Wie sind die Arbeitszeiten während des Abrisses?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Dazu gibt es ganz klare Vorschriften: Die normale Bauzeit ist von 7:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends. Dennoch wird meistens um 18:00 Uhr Schluss sein, das liegt allerdings im Ermessen des jeweiligen Abbruchunternehmens. Am Wochenende wird nicht gearbeitet, sondern nur montags bis freitags.

Gastronomie


»Ist das Restaurant für die Bevölkerung auch an Tagen ohne Nutzung der Rhein-Main-Hallen geöffnet?«

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Frage: »Ist das Restaurant für die Bevölkerung auch an Tagen ohne Nutzung der Rhein-Main-Hallen geöffnet?«

Frage über Feedbackformular am 10.03.2014

 

Antwort: Es ist gewünscht und geplant, dass das Restaurant täglich für die Bevölkerung zugänglich ist. Zurzeit wird die Frage eines potenziellen Betreibers sorgfältig geprüft und ist derzeit noch nicht entschieden.


»Ist nach wie vor ein öffentliches Restaurant angedacht?«

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Frage: »Ist nach wie vor ein öffentliches Restaurant angedacht?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Ja, es ist links neben dem Haupteingang vorgesehen, aber noch nicht ausgearbeitet.


»Wird die Gastronomie auch für den Bürger zugänglich sein?«

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Frage: »Ich habe eine Frage zur Gastronomie: Wird die Gastronomie auch für den Bürger zugänglich sein oder nur für die Besucher der Messe- und Kongressveranstaltungen.«

Frage vom 28.07.2014, Informationsveranstaltung für Wiesbadener Kongressallianz, Hotel- und Gaststättenverband, Gästeführerverband

 

Antwort: Ja, es wird natürlich ein Gastronomieangebot geben, und zwar ein öffentliches Restaurant im Erdgeschoss des Gebäudes. Wir werden später auch an dieser Stelle in beiden Etagen Gastronomie haben. Aktuell sind wir so weit, dass wir einen gastronomischen Berater haben und sind dabei, uns bis zum Herbst für die Ausschreibung Gedanken zu machen, wie die Zusammenarbeit mit einem gastronomischen Partner aussehen soll. Wir gehen davon aus, bis zum Sommer 2015 einen solchen gastronomischen Partner gefunden zu haben.

Hydrogeologie


»Wie lange wird zu den übrigen Bauarbeiten begleitend gebohrt?«

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Frage: »Wie lange wird zu den übrigen Bauarbeiten begleitend gebohrt?«

Frage vom 05.02.2015, Informationsveranstaltung für Anwohner und Anrainer, Interessengemeinschaft Wilhelmstraße & Quellenviertel e. V., Ortsbeirat Mitte

 

Antwort: Nach etwa zwei bis drei Monaten werden die Bohrungen abgeschlossen sein. Aktuell können wir im Norden noch nicht beginnen, da dort die Rückbauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Nachdem die Container
der KITA im Süden des Baufeldes abtransportiert worden sind, führen wir hier jetzt die Bohrungen durch. Die Bohrungen sind entsprechend aufwändig, da zuerst noch nicht so tief gebohrt wird und mit einem großem Durchmesser ein Rohr in den Boden gebracht wird. Anschließend wird mit Zement aufgegossen und erst dann wird weiter in die Tiefe gebohrt. Auf diese Weise kann das Wasser beherrscht werden und verwildert nicht. Mit den Bohrungen wird der Druck der artesischen Wasser aus der Tiefe genommen, um den Untergrund zu entspannen.


»Sie haben in Ihrem Fachvortrag von den unterirdischen Wasserströmen im Umfeld der Rhein-Main-Hallen gesprochen. Müssen die Anwohner Befürchtungen haben, dass Grundwasser in die Keller läuft?«

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Frage: »Sie haben in Ihrem Fachvortrag von den unterirdischen Wasserströmen im Umfeld der Rhein-Main-Hallen gesprochen. Müssen die Anwohner Befürchtungen haben, dass Grundwasser in die Keller läuft?«

Frage vom 05.02.2015, Informationsveranstaltung für Anwohner, Anrainer, Interessengemeinschaft Wilhelmstraße & Quellenviertel e. V., Ortsbeirat Mitte

 

Antwort: Nein, diese Befürchtung müssen Sie nicht haben. Es liegen keine alten Bachbetten des Salzbaches unter den Rhein-Main-Hallen, wie die Messstände seit über einem Jahr zeigen.

Kosten/Nutzen


»Was ist der konkrete Nutzen des Neubaus für die Wiesbadener Bevölkerung?«

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Frage: »Was ist der konkrete Nutzen des Neubaus für die Wiesbadener Bevölkerung? Betont wird ja stets der Nutzen für die Hotels, Gastronomie und Geschäfte. Gibt man auf der Webseite ‚Nutzen für die Bevölkerung‘ein, so erfolgt eine Fehlanzeige. Hier müsste auf jeden Fall nachgebessert werden, es sei denn, es gäbe diesen Nutzen nicht.«

Frage über Feedbackformular am 10.03.2014

 

Antwort: Der Neubau der Rhein-Main-Hallen sichert zunächst einmal die attraktiven Wiesbadener Angebote an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und kulturellen Möglichkeiten – auch für die Wiesbadener Bevölkerung. Des Weiteren werden viele sportliche und kulturelle Veranstaltungen sowie interessante Messen in den Rhein-Main-Hallen stattfinden, an denen selbstverständlich auch die Bevölkerung teilhaben kann und soll. Durch die Modernisierung erwarten die Rhein-Main-Hallen sowohl nationale als auch internationale Gäste, die die Chance auf den Ausbau der Kommunikation zwischen Kongress- und Veranstaltungsteilnehmern und Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern sowie das Netzwerken untereinander ermöglichen. Außerdem werden sowohl direkte Einnahmen – durch Veranstalter und deren Gäste – als auch indirekte Einnahmen – durch Steueraufkommen – erzielt, die wiederum den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen. Beispielsweise werden so auch städtische Projekte finanziert – letztlich führen Einnahmen im Gewerbe zu Ausgaben in der Stadt.


 
»Gibt es belastbare Ergebnisse von Studien über die Finanzierung der Investitions- und Betriebskosten?«

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Frage: »Dass eine Messe- und Kongresshalle nicht kostendeckend zu betreiben ist, steht für mich außer Frage. Herr Stadtrat Bendel hat aber auf der Informationsveranstaltung am 27.02.14 aufgrund der Frage einer Teilnehmerin behauptet, dass die Investitions- und Betriebskosten über die Einnahmen der Halle, insbesondere aber über die sogenannte ‚Umwegrentablität‘, also über indirekte Effekte, finanziert werden können. Gibt es für diese Behauptung von Herrn Bendel belastbare Ergebnisse von Studien, zumal Herr Bendel ausgeführt hat, dass die tatsächlichen Kosten gar nicht bekannt sind?«

Frage über Feedbackformular am 10.03.2014

 

Antwort: Gerne verweisen wir Sie auf die ecostra-Studie. Diese Auswirkungsanalyse stellt die Wichtigkeit für über 700 primär von den Rhein-Main-Hallen abhängige Arbeitsplätze heraus, deren Zahl durch nachgelagerte Sekundärwirkungen noch erheblich höher liegt. Der regionalwirtschaftliche Umsatzeffekt durch Besucher sowie Löhne und Gehälter der betroffenen Arbeitnehmer beträgt alleine zirka 45 Millionen Euro per anno. Sie finden die gesamte Studie auf unserer Webseite unter http://rmh-2018.de/files/ecostra_auswirkungsanalyse_nov2009.pdf.


»Sind dreißig Jahre Minusbetrieb nicht schockierend?«

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Frage: »Heute Morgen traf mich ein Schock, als ich las, dass man der Meinung ist, dreißig Jahre lang im Minusbetrieb zu fahren. Wenn man an Einkommen denkt, dann glaube ich, ist man schon wieder bei den nächsten Renovierungen.«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Wie Sie in dem Zeitungsartikel weiter lesen konnten, stand auch drin, dass es in Deutschland keine Halle gibt, außer den großen Messen wie Düsseldorf und Frankfurt, die in schwarzen Zahlen arbeiten können. Das ist so. In diesem Zusammenhang möchten wir auf den Begriff der Umwegrentabilität verweisen. Wenn Sie also hingehen und schauen, wie viele Arbeitsplätze daran hängen, wie viel Steuerrückflüsse aus der Geschäftswelt und dergleichen kommen, und wenn Sie sich an die vergangenen Diskussionen erinnern, war immer wieder der Punkt gewesen, wo ich (d. i. Stadtrat Detlev Bendel) gesagt habe: »Wir wollen keine Halle irgendwo draußen auf der grünen Wiese bauen!« Denn es geht um das Alleinstellungsmerkmal, um die Synergien, die wir für die Wiesbadener Geschäftswelt, ob Hotellerie, ob Einzelhandel, generieren wollen. Das ist der einzige Punkt, wie sich das rechtfertigt, dass im Endeffekt der Steuerzahler über viele, viele Jahre einen Obolus dazu leistet. Aber das kommt über diese Umwegrentabilität an anderer Stelle wieder rein.

 


»Was wird das Projekt kosten? Wie wird es finanziert?«

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Frage: »Was wird das Projekt kosten? Wie wird es finanziert?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

Antwort: Zum heutigen Zeitpunkt werden wir keine definitiven Kosten nennen. Erst Ende des Jahres, wenn die Planung fortgeschritten ist und entsprechende Angebote eingeholt werden konnten, können wir die einzelnen Kostengruppen benennen. Die Zahlen gibt es also erst auf sicherer Grundlage.

 


»Wer finanziert den Neubau? Wie viel Geld wurde in den Wiesbadener Haushalt gestellt für den Zeitraum bis Ende 2017?«

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Frage: »Wer finanziert den Neubau? Wie viel Geld wurde in den Wiesbadener Haushalt gestellt für den Zeitraum bis Ende 2017?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Im Haushalt sind 30 Millionen Euro eingestellt. Davon benötigen wir allein, was Abschreibungen, Übergangkonzept und dergleichen mehr anbelangt, 20 Millionen. Das hat gar nichts mit dem Neubau der Halle als solches zu tun. Der Rest wird in einem Finanzierungskonzept zunächst den Stadtverordneten dargestellt. Diese Frage kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantwortet werden. Es gibt einen Baubeschluss. Darüber hinaus ist auch in unserem Zeitlauf bekannt, dass wir am 11. September eine Stadtverordnetenversammlung nur zu diesem Thema haben. Dort wird die Sitzungsvorlage, die wir in den letzten Wochen und Monaten erarbeitet haben, verabschiedet. Erst dann sind die Fakten und Zahlen da, die wir dann veröffentlichen können. Und diese müssen erst in den Gremien besprochen werden.

 


»Beteiligt sich das Land Hessen am Neubau?«

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Frage: »Beteiligt sich das Land Hessen am Neubau?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

Anwort: Nein, es gibt keine Fremdfinanzierung vom Land.

 

Landschaftsplanung


»Werden bei der Vorplatzegestaltung der Friedrich-Ebert-Allee auch Wasserspiele angedacht?«

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Frage: »Meine Frage bezieht sich auf den Vorplatz der Friedrich-Ebert-Allee. Haben Sie hier etwas angedacht, das zum Beispiel in Richtung von Wasserspielen geht?«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: In dem Neubau-Projekt sind auch Landschaftsplaner eingebunden. Ihre Idee ist nach meinem Dafürhalten (d. i. Architekt Ferdinand Heide) eine sehr gute und ich kann Ihnen sagen, dass auch der Landschaftsplaner in diese Richtung gedacht hat: Auf dem Vorplatz wären beispielsweise Fontainen, die gebündelt aus dem Boden austreten könnten, durchaus denkbar. Allerdings wird es auch bei dieser Frage ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt, um dieses südliche Areal zu beplanen. Vorschläge von zirka 20 Büros werden dann für diesen Bereich untereinander abgewogen.


»Wie weit ragt die Bebauung in die Grünanlage rein?«

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Frage: »Wie weit ragt die Bebauung in die Grünanlage rein?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Gar nicht. Die Grundstücksgrenze wird eingehalten. Es werden fünf Meter des Baugrundstücks der Herbert-Anlage als Grünfläche zugeschlagen.

Lieferlogistik


»Wo stellen die Kleinaussteller ihre Fahrzeuge ab?«

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Frage: »Wo stellen die Kleinaussteller ihre Fahrzeuge ab? Zur Zeit wurden die Fahrzeuge auf der Friedrich-Ebert-Allee abgestellt. Die öffentliche Treppe wird zum Treffpunkt der Rastlosen und Dea... . Ich hoffe, dass auch die Polizei dann Streife läuft. Denn ich will in Ruhe schlafen können, da ich im Schichtdienst tätig bin. Es reicht, wenn ich fast vier Jahre nicht richtig ausgeschlafen bin: Da freut sich mein Arbeitgeber. Denn nicht ausgeschlafen ist auch nicht arbeitsfähig.«

Frage über Feedbackformular am 28.02.2014

 

Antwort: Die neuen Rhein-Main-Hallen werden ein modernes und zukunftsfähiges Konzept zum Parkplatz- und Andienungsmanagement erhalten, in dem die Ladezeiten sowie die Standorte der Fahrzeuge optimal geregelt werden. Zu diesem Thema stehen wir in engem Kontakt mit einem Institut für Logistikmanagement. Hierbei ist vorgesehen, dass mit festen Zufahrt-Slots zu den neuen Rhein-Main-Hallen gearbeitet wird – vor allem an Aufbau-, aber auch an Abbautagen. Ein großer Vorteil wird auch sein, dass beide Hallenbereiche von Kleintransportern und in Teilbereichen auch von Lkws befahrbar sein werden und Ladetätigkeiten innerhalb der Hallen bzw. innerhalb von eingehausten Ladeflächen durchgeführt werden können. Die genauere Ausarbeitung der gesamten Lieferlogistik wird in den nächsten Wochen im Rahmen der jetzt anstehenden Entwurfsplanungen stattfinden.


»Werden Zusagen für die verkehrliche Erschließung protokolliert und sind sie Bestandteil der Baugenehmigung?«

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Frage: »Auf der Informationsveranstaltung wurden insbesondere von Herrn Wossidlo Zusagen für die verkehrliche Erschließung der Halle beim Be- und Entladen und für die Verweildauer hierbei gemacht. Werden diese Zusagen von verantwortlicher Stelle protokolliert und sind sie Bestandteil der Baugenehmigung? Werden bei der Erschließung mögliche Entwicklungen hin zu »Supertrucks« mit entsprechender Länge berücksichtigt?«

Frage über Feedbackformular vom 10.03.2014

 

Antwort: Der Anfahrt mit Lieferfahrzeugen an die neuen Rhein-Main-Hallen wird in der Zukunft eine besondere Bedeutung beigemessen und ein noch zu erarbeitendes Logistikkonzept zugrunde gelegt. Dieses ist nicht protokolliert, sondern gehört selbstverständlich in das Betreiberkonzept der neuen Hallen, in dem Anfahrzeiten, Verweildauer usw. geregelt werden. Die errechneten ‚Schleppkurven‘ lassen das Befahren von 30-Tonnen-LKWs auf dem zukünftigen Gelände zu.


»Wo ist die Andienung bei den neuen Rhein-Main-Hallen vorgesehen?«

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Frage: »Bei Ihren Vorplanungen sind Sie bestimmt auch der Frage nachgekommen, wo die Beschicker und die LKWs unterkommen. Wo ist die Andienung bei den neuen Rhein-Main-Hallen vorgesehen?«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: Dies ist eine der großen Herausforderungen, für die es in jedem Fall ein sehr gutes logistisches Konzept geben wird. Mit aktuellem Stand der Vorplanung können wir jedoch sagen, dass auf der Ladefläche von Halle 1 einiges abgewickelt werden kann. Darüber hinaus gibt es noch eine Ladeposition im Haus selbst, so dass es auch nachts die Möglichkeit zum Be- und Entladen gibt. Zudem gibt es eine sehr begrenzte Zahl von Dauerparkplätzen auf dem Platz selbst. Mit Blick auf das Konzept des Messestandorts in Frankfurt, das feste Zufahrtskontingente vorsieht, werden wir in den Rhein-Main-Hallen auch in diese Richtung denken. Die Be- und Entladezeiten werden vertraglich fest geregelt werden. In jedem Fall ist es nicht vorgesehen, dass 50 LKWs an der Halle stehen. Hierfür wird es Parkplatzmöglichkeiten am Stadtrand geben.

 


»Wie wird die LKW-Anlieferung bei Großveranstaltungen geregelt?«

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Frage: »Wie wird die LKW-Anlieferung bei Großveranstaltungen geregelt?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Es gibt feste Anlieferzeiten.Diese sind fest vertraglich geregelt. Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr darf keine Anlieferung erfolgen. Ausschießlich Übertragungs-Wagen dürfen weiterhin vor der Halle parken. Hierfür sind Stellplätze mit entsprechender Stromversorgung eingeplant. Außerdem gibt es teilweise eingehauste LKW Ladepositionen.

Personal


»Was geschieht während der langen Neubauphase mit den fest angestellten Mitarbeitern?«

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Frage: »Was geschieht während der langen Neubauphase mit den fest angestellten Mitarbeitern?«

Frage über Feedbackformular am 03.04.2014

 

Antwort: Die gute Nachricht vorab: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in den nächsten gut drei Jahren bis zur Eröffnung der neuen Rhein-Main-Hallen voll beschäftigt werden. Das sieht eine Betriebsvereinbarung der Rhein-Main-Hallen GmbH mit dem Betriebsrat vor, die bereits im letzten Jahr geschlossen wurde. In ihr werden betriebsbedingte Kündigungen während der Zeit von der Niederlegung bis zur Wiedereröffnung ausgeschlossen.

Unsere Ziele sind ambitioniert und wir werden mit großem Elan daran arbeiten, schon heute die Weichen für eine optimale Auslastung der Rhein-Main-Hallen sicherzustellen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei eine wichtige Säule unseres Erfolges. Daher binden wir sie ohne Unterbrechung bereist jetzt in den Vertrieb des neuen Kongress- und Veranstaltungshauses ein. Darüber hinaus sind sie mit der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Rhein-Main-Hallen an anderen Orten eingesetzt und entwickeln eigene Veranstaltungsformate und Eigenmessen. Einige unserer Mitarbeiter unterstützen auch unsere Schwestergesellschaften (Wiesbaden Marketing GmbH; Kurhaus Wiesbaden GmbH) oder den Eventbereich des Museums Wiesbaden.

Sicherheitskonzept


»Wie werden die Wandflächen im Erdgeschoss gegen Sprayen und Plakatieren geschützt...?«

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Frage: »Wie werden die glatten Wandflächen im Erdgeschoss gegen wildes Sprayen und Plakatieren geschützt beziehungsweise so behandelt und gestaltet, dass ein leichtes Entfernen dauerhaft gewährleistet ist? Ansonsten gefällt mir die Planung bis jetzt sehr gut.«

Statement vom 3.3.2014

 

Antwort: Unser Architekt Ferdinand Heide ist sich bei der Materialauswahl bewusst, dass wir uns in der Zukunft mit den von Ihnen genannten Problemen auseinander setzen müssen. Ausserdem diskutieren wir schon heute über ein Sicherheitskonzept, mit dem wir unser neues Gebäude nachhaltig und in jeder Beziehung schützen wollen. Wir freuen uns, dass Sie sich weiterhin über den Verlauf unserer Arbeit informieren wollen und danken Ihnen für Ihre Anregung.


»Wie wird Vanadalismus am Neubau vorgebeugt?«

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Frage: »Wie wird Vanadalismus am Neubau vorgebeugt?«

Frage vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Durch den Parkplatz, der 24 Stunden geöffnet ist, wird Sicherheitspesonal vor Ort sein. Ein Sicherheitskonzept wird erarbeitet.

Standort/Umfeld


»Gibt es bereits Überlegungen/erste Pläne für die Gestaltung des Raums zwischen der neuen Halle und dem Museum?«

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Frage: »Gibt es bereits Überlegungen/erste Pläne für die Gestaltung des Raums zwischen der neuen Halle und dem Museum? In diese Überlegungen wäre auch ein neues Stadtmuseum einzubeziehen. Gibt es bereits Überlegungen für eine Vernetzung/Kooperation mit dem Museum beispielweise für Empfänge im Museum oder kleinere ‚Ausstellungen‘ in der Halle, die für einen Besuch des Museums werben? Das Museum verfügt ja inzwischen über einen hervorragenden Veranstaltungssaal und ein Café. Diese Vernetzung/Kooperation müsste auch auf das Stadtmuseum ausgedehnt werden, sollte es je am geplanten Standort gebaut werden, um Synergien zwischen den drei Veranstaltungsorten zu realisieren. Sind ihre Nähe nicht ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für den Standort Wiesbaden?«

Frage über Feedbackformular vom 10.03.2014

 

Antwort: Die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden hat bereits am 19. Dezember 2013 zur Gestaltung des Bereiches zwischen Rhein-Main-Hallen und Landesmuseum die Implementierung einer Projektgruppe beschlossen. Zu ihr gehören Vertreter der TriWiCon und der Rhein-Main-Hallen, des Landes Hessen und des Hessischen Landesmuseums, der OFB Projektentwicklungsgesellschaft sowie der Stadt Wiesbaden selbst. Das erklärte Ziel der Projektgruppe ist es, aktiv an einer Aufwertung des Gesamtambientes zwischen den Rhein-Main-Hallen und dem Landesmuseum unter Einbeziehung und Berücksichtigung des Standortes des derzeitigen Parkhauses Rhein-Main-Hallen (sogenannter »Giraffenkäfig«) zu arbeiten. Weiterhin sind Gespräche initiiert worden, um künftig gemeinsame Möglichkeiten im Veranstaltungsbereich auszuloten und nutzen zu können. Und wir geben Ihnen Recht – die räumliche Nähe verschiedener Veranstaltungsformate und kultureller Angebote ist im Vergleich zu anderen Destinationen in Wiesbaden einmalig.


»Wurde beim öffentlichen Durchgang Adelheidstraße an mobilitätseingeschränkte Menschen gedacht?«

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Frage: »Es gibt einen öffentlichen Durchgang von der Adelheidstraße. Ist dieser nur über eine Treppe von zwei Seiten erreichbar beziehungsweise haben Sie auch an mobilitätseingeschränkte Menschen gedacht?«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: Am öffentlichen Durchgang gibt es zwei Aufzüge, die 24 Stunden geöffnet sein werden. Diese beiden Aufzüge werden auch genutzt, um in die Tiefgarage zu gelangen.


»Werden das geplante Stadtmuseum und die Rhein-Main-Hallen z. B. über einen Platz oder gemeinsame Architekturdetails zusammengebracht?«

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Frage: »Werden das geplante Stadtmuseum und die Rhein-Main-Hallen z. B. über einen Platz oder gemeinsame Architekturdetails zusammengebracht?«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

Antwort: Das Stadtmuseum sollte unbedingt gebaut werden: So entsteht nicht nur ein Zweiklang, sondern ein Dreiklang. Zwei Museen und die Rhein-Main-Halle – das könnte optimal zusammenspielen. Durch die räumliche Nähe, die Platzierung des Museums und durch das Museum selbst wird der Stadtraum noch einmal deutlicher und klarer formuliert, ohne dass die Kontinuität der Grünflächen gestört wird. Auch hinsichtlich der Platzgestaltung an der Friedrich-Ebert-Allee sind wir auf einem guten Weg. Weiterhin gibt es einen Arbeitskreis, der sich diese Platzgestaltung zur Aufgabe gemacht hat. In diesem Arbeitskreis ist das Stadtplanungsamt von Frau Möricke ebenso vertreten wie das Ministerium und wir selbst von der Rhein-Main-Halle. Ebenso gehört die OFB dazu, die sich um den Bau des Stadtmuseums kümmert. In diesem Arbeitskreis wird sich beispielsweise aktuell damit auseinandergesetzt, wie in anderen Städten Plätze neu definiert und Verkehrsberuhigungen umgesetzt wurden. Unser Ziel ist die Gestaltung eines ganz neuen Platzes zwischen Landesmuseum und Rhein-Main-Hallen bis Ende 2017, wenn die Rhein-Main-Hallen und das Museum fertiggestellt sind.

 


 »Wird es ausreichende Fahrradstellplätze sowie Bikesharing und Carsharing geben? Wie wird die Nähe zum Bahnhof ausgenutzt?«

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Frage: »Es ist für alle wichtig, dass der Verkehr möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel, auf Fahrräder usw. verlagert werden kann. Dafür sind einerseits ausreichende Fahrradstellplätze notwendig, andererseits auch Möglichkeiten für Bikesharing beziehungsweise Carsharing. Außerdem sollte man auch die Nähe zum Bahnhof besser nutzen.«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

Antwort: Die sich verändernde Mobilität wurde vom Bauherren berücksichtigt. Bis zur Eröffnung im Jahr 2018 wird das entsprechende Angebot vonseiten der Rhein-Main-Hallen zur Verfügung stehen. Gleichwohl ist auch entscheidend, dass insgesamt stärker auf die Nachfrage des veränderten Mobilitätsverhaltens im öffentlichen Raum der Stadt Wiesbaden reagiert wird. Auch dort bemühen wir uns in allen Ebenen. Das Angebot der ÖPNV wird noch einmal verstärkt. Wir bemühen uns um einen Anbieter, der ein öffentliches Leihradsystem einführt. Dafür wird die Nachfrage sehr groß sein, besonders an den entscheidenden Stellen wie Museen, Kurhaus und Rhein-Main-Hallen. Ähnliches gilt auch für das Carsharing. Dort, wo viele Menschen hinkommen, gibt es immer ein großes Interesse, entsprechende Stationen zur Verfügung zu stellen. Das haben wir im Fokus.


»Wo wird der Diana-Brunnen wieder aufgestellt

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Frage: »Wo wird der Diana-Brunnen wieder aufgestellt. Es wäre schön wenn er im Neubau eingeplant würde. Durch die Bürgerumfrage muß er wieder aufgestellt werden,denn er gehört zu Wiesbaden( Pflicht).«

Frage über Feedbackformular am 3.6.2015

 

Antwort: Nach aktuellem Stand kann der Diana-Brunnen in der alten Form nicht wieder so aufgestellt werden. Denn zu Beginn der Rückbauarbeiten der alten Rhein-Main-Hallen ist festgestellt worden, dass sich der Brunnen und vor allen Dingen sein Becken in einem irreparablem Zustand befinden. Demgegenüber weist die Figur des Diana-Brunnens einen guten Zustand auf und ist daher sicher eingelagert worden. Über den künftigen finalen Einsatz- und Aufstellungsort der Figur ist zwar noch nicht abschließend entschieden worden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Frauenfigur des Stifters Adam Herbert im Rahmen der Freiflächenplanung mit Wasserflächen in den Kontext des neuen Kongress- und Veranstaltungsgebäudes selbstverständlich einfließen wird.


»Wird auch die Innenstadt der Neuen Halle angepasst oder bleibt sie so Öde?«

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Frage: »Wird auch die Innenstadt der Neuen Halle angepasst oder bleibt sie so Öde?«

Frage über Feedbackformular am 3.6.2016

 

Antwort: Der Vorplatz des Landesmuseums Wiesbaden soll umgestaltet werden. Dazu wurde im letzten Jahr ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Das Projektbüro Neubau Rhein-Main-Hallen ist in diesem Rahmen für das direkte Umfeld der neuen Rhein-Main-Hallen zuständig, nicht jedoch für Maßnahmen oder Planungen, die den Innenstadtbereich betreffen.


»Was mich als direkter Nachbar interessieren würde, wäre die endgültige Höhe des neuen Gebäudes.«

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Frage: »Mit Spannung kann ich den Baufortschritt des neuen Congress Centers tagtäglich von unserem Fenster aus beobachten und bin erstaunt über den rasanten und gleichzeitig präzisen Bau. Was mich als direkter Nachbar interessieren würde, wäre die endgültige Höhe des neuen Gebäudes. Diese ist für mich aus den auf dieser Plattform veröffentlichen Plänen nicht ersichtlich. Zwar wird eine Deckenhöhe von 14 Metern für Halle 1 angegeben aber nicht die Gesamthöhe des Gebäudes.
Auch würde mich eine Ilustration des Gebäudeteils an der Rheinstraße interessieren. Dort gibt es zur Zeit einen weiteren Aushub mit Berliner Verbau.«

Frage über Feedbackformular am 23.2.2016

 

Antwort: Unter diesem Link erhalten Sie eine Übersicht der Höhen, gerade im Bereich der Halle 1. Wir hatten hier die Vorgabe, uns an die Traufhöhen der Umgebung zu halten. Das Feld der Parkgarage ist sehr viel grösser als das eigentliche Gebäude. An der Rheinstrasse wir jetzt der letzte Teil des Garagenareals ausgehoben.
Das Gebäude erhält vor der heute schon zu erkennenden baulichen Grenzen an der Rheinstrasse noch einen Wandelgang. Davor liegt eine Freifläche, die an der Straße mit gestalteten Lufteinlässen für die Garage geschlossen wird.

Tiefgarage


»Reicht eine Tiefgarage mit 800 Stellplätzen aus?«

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Frage: »Ursprünglich war eine zweigeschossige Tiefgarage geplant, jetzt soll es eine eingeschossige Tiefgarage sein. Reicht denn eine Tiefgarage mit 800 Stellplätzen für so viele Besucher aus?«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: In der Ausschreibung war eine zweigeschossige Tiefgarage vorgesehen. Im Rahmen der Planungen, insbesondere der beauftragten Tragwerkplanung, haben wir jedoch gesehen, dass der Baugrund sich als sehr problematisch erweist und mit einem sehr hohen Wasserdruck zu rechnen ist. Weiterhin verfügt die Halle zwar über eine große Ausdehnung, aber auch über ein großes Hallengewicht, das entsprechenden Gegendruck ausüben kann. Diese detaillierte Beschäftigung hat dazu geführt, dass das Planungsteam das Augenmerk auf eine termingerechte und kostenwahrende Umsetzung gelegt hat und sich demzufolge für die eingeschossige Tiefgarage entschieden hat. Sie weist eine minimale Verbautiefe auf und bringt damit Vorteile für den Grundwasser- und Quellenschutz mit sich. An der roten Linie im Grundriss – die Grundstücksgrenze – sehen Sie, dass wir die maximale Ausdehnung für die Tiefgarage genutzt haben. Um Ihre Frage konkret zu beantworten: Ja, die Plätze werden ausreichen! Denn eine große Qualität der Halle ist ihre sehr gute Anbindung an den ÖPNV und die Nähe zum Hauptbahnhof. Gleichzeitig wirbt unsere Stadt dafür, tausend Betten auf tausend Meter vor den Rhein-Main-Hallen zu haben, so dass sehr viele Kongressteilnehmer ganz bequem zu Fuß zu uns kommen werden.


»Sind in der Tiefgarage Abstellmöglichkeiten für Fahrräder bzw. Motorräder vorgesehen?«

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Frage: »Sind in der Tiefgarage Abstellmöglichkeiten für Fahrräder bzw. Motorräder vorgesehen? Zusätzlich möchte ich anregen, dass in dem vorderen Bereich, also in der Nähe des Eingangs, genügend Fahrradständer angebracht werden.«

Frage vom 16.07.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

 

Antwort: Wir sind dabei, dieses Haus zu zertifizieren. Wir wollen eine DGNB-Zertifizierung in Gold haben! Dieses gibt es derzeit in der Welt nur ein einziges Mal, nämlich das Kap Europa in Frankfurt. Wir gehen sogar einen Schritt weiter: Wir wollen eine Vorzertifizierung haben. Nach derzeitiger Erkenntnis soll uns diese auch schon im Oktober diesen Jahres verliehen werden. Zu dem Programm dieser Zertifizierung gehören sehr viele Dinge, wie beispielsweise auch Fahrradständer. Im Außenbereich der Halle sind 250 Fahrradständer vorgesehen. In einer Tiefgarage können selbstverständlich auch Motorräder abgestellt werden. Elektroautos können dort aufgetankt werden. Es wird auch darüber nachgedacht, dass man eines Tages auch E-Bikes dort auftanken kann.

Verkehrsregelung Baustelle


»Wie werden an der Baustelle die Zu- und Abfahrten geregelt sein?«

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Frage: »Wie werden an der Baustelle die Zu- und Abfahrten geregelt sein?«

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: Das gesamte Grundstück wird durch einen Bauzaun eingefriedet. Der wesentliche Zugang wird über die Friedrich-Ebert-Allee erfolgen. Wir können davon ausgehen, dass es im Rahmen der Bauarbeiten – also wenn es das große Loch gibt – viel Verkehrsaufkommen geben wird. Doch wir können Sie beruhigen: Für diesen Fall wird es ein verbindliches Lärmkonzept geben.

 


»In welche Richtungen soll der Baustellenverkehr fließen?«

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Frage: In welche Richtungen sollte dann der Verkehr fließen?

Frage vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

Antwort: Idealerweise sollte der Baustellenverkehr nach Süden fließen, um von dort schnell über die Straße zu kommen und auch wieder weg zu sein.


»Warum wird die Ebert-Allee einspurig!«

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Frage: Warum wird die Ebert-Allee einspurig!

Frage über Feedbackformular am 3.6.2015

 

Antwort: Nach unserem Kenntnisstand wird die Friedrich-Ebert-Allee möglicherweise lediglich während der Bauphase temporär einspurig verlaufen. Von einer Fortführung der Friedrich-Ebert-Allee nach Eröffnung der neuen Rhein-Main-Hallen als einspurige Straße ist uns nichts bekannt.

Webcam


»Ist eine kürzere Zeitspanne von aktuellen Bildern realisierbar?«

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»Sehr geehrte Damen und Herren, als Beobachter des Baufortschrittes per webcam wäre ich über eine kürzere Zeitspanne zwischen den aktuellen Bildern sehr erfreut. Ist dies technisch nicht realisierbar?«

Frage vom 8.1.2015 über Feedbackformular


Antwort: Besten Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse, über die Webcam den Baufortschritt des Neubauprojektes Rhein-Main-Hallen zu verfolgen. Das freut uns sehr, dass Sie die einzelnen Projektschritte so genau beobachten. Ihre Frage möchten wir Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Die zeitlichen Intervalle sind lediglich aus datenschutzrechtlichen Gründen so festgelegt worden. Die Web-Cam-Dokumentation des Baufortschrittes ist so, wie Sie diese auf dem Informationsportal www-rmh-2018.de vorfinden, vom städtischen und hessischen Datenschutzbeauftragten freigegeben worden. Da es sich um eine Web-Cam-Dokumentation handelt, ist der Aufzeichnungsintervall von stündlich einem Bild zwingend so vorgeschrieben, damit keine Verhaltens- und Leistungskontrolle einzelner Personen auf der Baustelle erfolgen kann.

Um den Baufortschritt über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren, zeigen wir auf der Seite jeweils die aktuellen Bilder eines Tages. Darüber hinaus fassen wir relevante Dokumentationsabschnitte in diversen Ordnern zusammen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Schauen und Beobachten!

Meinungen

Allgemeines


»Nicht sparen, Umfeld mitgestalten...«

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»Hiermit möchte ich Ihr Informations- und Diskussionsangebot nutzen und Ihnen folgende Stichpunkte übermitteln, die mir als Gästeführer von Wiesbaden Marketing sehr wichtig erscheinen: andere Städte im Auge behalten; nicht sparen; Einsatz edler Materialien durchhalten; Möglichkeit prüfen, ein Gartenlokal in den Reisinger-Anlagen mit einzubinden; Umfeld mitgestalten in Bezug auf Gastronomie und Einkauf.«

Statement über Feedbackformular am 11.03.2014

 


»Die Kombination von Visualisierung und Luftbildaufnahme wird die Akzeptanz des Projekts deutlich steigern können.«

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»Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin selbstständiger 3-D-Artist und biete neben architektonischen Visualisierungen auch Luftbildaufnahmen an. Die Kombination von Visualisierung und Luftbildaufnahme (auf Wunsch auch als Video) wird die Akzeptanz des RMH-Projekts deutlich steigern können. Bieten doch Luftbildaufnahmen die Möglichkeit, sich einen deutlich besseren Überblick des Areals zu machen. Gerne stelle ich mein Angebot auch persönlich vor.«

Statement über Feedbackformular am 8.03.2014


Antwort: Wir werden Ihr Angebot und Ihre Daten an unsere Partner in den Bereichen der Architektur und Kommunikation weitergeben und uns im Anschluss bei Bedarf wieder bei Ihnen melden.

 


»Wir alle wollen möglichst wenig zusätzlichen Verkehr um diese Halle herum...«

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»Wir alle wollen möglichst wenig zusätzlichen Verkehr um diese Halle herum in der Innenstadt, aber auch in den weiteren Kreisen. Ein großer Dank gilt Herrn Heide für die sehr aussagekräftige Präsentation. Dort sind unter anderem auch die Anlieferung und die versteckten Garagen sehr gut gelöst.«

Statement während der Infoveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger am 16.07.2014

 


»Ich habe keine Kritik an keinem Punkt – und das will etwas heißen!«

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»Ich bin ein sehr kritischer Mensch: Als die ersten drei Architekturentwürfe vorgestellt wurden (gemeint ist die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse im März 2013), war ich entsetzt. Und ich bin ganz glücklich jetzt zu sehen, was durch diesen Anerkennungsentwurf herausgekommen ist: Eine wunderschöne, offene, helle, freundliche Halle, die der Stadt zur Zierde gereicht. Ich habe keine Kritik an keinem Punkt – und das will etwas heißen! Ich wünsche mir sehr, dass wir Gästeführer in Großprojekte öfter eingebunden werden. Denn wir haben viele Führungen von außerhalb, bei denen immer wieder die Fragen aufkommen: »Was ist mit Ihren Rhein-Main-Hallen?«, »Wie wird es sein?« – und da können wir sehr positiv rück antworten. Vielen Dank.«

Statement während der Infoveranstaltung für Wiesbadener Kongressallianz, Hotel- und Gaststättenverband, Gästeführerverband am 28.07.2014

 


 

Architektur


»Ich wünsche mir runde Säulen wie am Kurhaus.«

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»Ich wünsche mir runde Säulen wie am Kurhaus.«

Statement vom 27.02.2014, Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zur Vorplanung Neubau der Rhein-Main-Hallen

 


»Sehr gelungene Vorstellung von Herrn Heide!«

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»Sehr gelungene Vorstellung von Herrn Heide! Ich schlage vor, für die Außenverglasung Gläser mit Lotuseffekt zu verwenden, um den Reinigungsaufwand sowie die Kosten zu minimieren.«

Statement vom 3.3.2014

Antwort: Gerne geben wir Ihre Anregung weiter, die seitens des Architekturbüros selbstverständlich geprüft wird. Bitte informieren Sie sich über die weiteren Planungen hier, auf unserer Informationsplattform zum Neubau der Rhein-Main-Hallen.


»Die neuen Rhein-Main-Hallen zeigen uns, auf welche neuen Veranstaltungsformate wir uns für Wiesbaden freuen können.«

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»Weniger eine Frage als einen Kommentar möchte ich an dieser Stelle einbringen. Für mich zeigen die Vorplanungen zum Neubau der Rhein-Main-Hallen einen hohen Grad an Praktikabilität, Ästhetik und Funktionalität. Von den neuen Rhein-Main-Hallen bin ich begeistert! Sie zeigen uns, auf welche neuen Veranstaltungsformate wir uns für Wiesbaden freuen können.«

Statement vom 11.03.2014, Informationsveranstaltung für Vertreter der Wiesbadener Kongressallianz, des Hotel- und Gaststättenverbands, Gästeverbands

 

 


»Ich bin ganz sicher, dass man sich in den lichtdurchfluteten Räumen so wohlfühlt, dass man den Wunsch hat, wiederzukommen.«

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»Als gebürtige Wiesbadenerin liegen mir die Stadt und die Stadtentwicklung ganz besonders am Herzen, so auch der Neubau der Rhein-Main-Hallen. Von Anfang an habe ich alle Veranstaltungen besucht. Als dann feststand, dass das Architekturbüro Ferdinand Heide die neuen Rhein-Main-Hallen planen wird, war ich total begeistert. Ich bin ganz sicher, dass man sich in den lichtdurchfluteten Räumen so wohlfühlt, dass man den Wunsch hat, wiederzukommen. Es wird sich schnell herumsprechen, das in Wiesbaden ein neues Kongress- und Veranstaltungszentrum gebaut wird, das es so in ganz Deutschland nicht gibt. Nach den Plänen strahlen die Hallen im Innenbereich eine einzigartige Atmosphäre aus. Die Wiesbadener werden stolz sein auf ihre Hallen und unser Gästeaufkommen wird sich ganz enorm steigern, wetten? RMH-2018 anklicken, es lohnt sich!«

Waltraud Keller, Stadtführerin, 14.11.2014